27.08.2007 |
Übung des Abschnittes VI |
Vergangenen Samstag fand im Bereich Radigundenstein die diesjährige Übung des Abschnittes VI statt. |
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Gemeinsam mit den Wehren des Unterabschnittes Kirchschlag (NÖ) wurde ein Waldbrand beim beliebten Wanderziel angenommen. Unterstützt wurden die burgenländischen Wehren von den Kameraden aus Ober- und Unterrabnitz. Auf niederösterreichischer Seite verstärkten die Wehren aus Bad Schönau bzw. Krumbach die Wehren des Unterabschnittes Kirchschlag. Weiters nahmen an der Übung je ein Hubschrauber des österr. Bundesheeres bzw. des BM für Inneres sowie der Flugdienst teil. Für das Rote Kreuz sowie deren Hundestaffel bot sich ebenfalls die Möglichkeit, um die Zusammenarbeit mit den Feuerwehren zu üben. Unsere Wehr rückte mit dem TLF-A 1500, dem MTF, einem Traktor sowie 21 Mann ins Übungsgebiet aus. Die Aufgabe der Gruppe Tank (BI Weber) bestand darin unmittelbar nach dem Eintreffen den 2. Angriff mit 2 C-Rohren bzw. einem B-Rohr aufzubauen. Die Wasserversorgung von Tank Lebenbrunn erfolgte zum einem über die Zubringerleitung "Anton". Diese wurde von der Wasserentnahmestelle Zöbernbach von den Wehren Steinbach, Bubendorf und Kogl aufgebaut. Pumpe Lebenbrunn hatte die Aufgabe, eine zweite Zubringerleitung (Bezeichnung: "Berta") zu Tank Lebenbrunn aufzubauen. Angesaugt ebenfalls im Zöbernbach (FF Oberrabnitz). Die Leitung wurde von der Gruppe (unter Grkdt. HLM Böhm) mit 14 B-Längen über einen, zum Teil sehr steilen, Hohlweg komplettiert. Die TS diente als Druckerhöhungspumpe. Beim Aufbau dieser Zubringerleitung zeigte sich wieder einmal, dass ein Traktor in unseren Geländestrukturen ein unverzichtbares Hilfsmittel ist. Der Transport der Tragkraftspritze bzw. der Schläuche wäre mit einem Feuerwehrfahrzeug unmöglich gewesen. Eine weitere Aufgabe war es, dass die beiden Gruppen mit verbliebenen Personalressourcen gemeinsam die Versorgungsleitung "Cesar" von Tank Lebenbrunn zum TLF-A 3000 der Stützpunktwehr Pilgersdorf aufbauen. Entgegen des unserem Gruppenkommandanten vorliegenden Lageplanes wurde das TLF-A 3000 auf einem anderem Punkt stationiert, sodass ein rascher Aufbau dieser Leitung anfänglich Schwierigkeiten machte. Überraschend war auch, dass seitens der Polizei bzw. des Bürgermeisters der Stadtgemeinde Kirchschlag mitgeteilt wurde, dass die Verlegung der Zubringerleitung "Berta" über die B 50 nicht genehmigt ist und diese daher unverzüglich abgebaut werden muss. Der Versuch der FF Oberrabnitz diese durch ein Durchlassrohr unter der Fahrbahn zu verlegen scheiterte. Die Zubringerleitung "Berta" wurde somit stillgelegt. Unser Mannschaftstransportfahrzeug mit Fahrer HLM Weber Josef (8) war während der gesamten Übung zum Transport der Pressevertreter bzw. der nachstehend angeführten hochrangigen Personen eingesetzt (auszugsweise): Landesrat DI Nikolaus Berlakovich, Landtagsabgeordneter Bgm. Werner Brenner, die Bürgermeister Ewald Bürger (Pilg.) sowie Brandrat Franz Pichler-Holzer (Kig.). Landesbranddirektor-Stv. Ing. Alois Kögl (Landesfeuerwehrkommando Bgld.) war als interessierter Übungsbeobachter ebenso anwesend wie die beiden Bezirksfeuerwehr-kommandanten OBR Franz Wöhrer (Wr. Neustadt) bzw. OBR Mag. Ferscha (Oberpullendorf). In ihren Ansprachen hoben die oben genannten Personen besonders die grenzüberschreitende Zusammenarbeit hervor. Es zeigte sich wieder einmal, dass die Feuerwehrarbeit nicht an den Landesgrenzen endet. Alle gratuliertem zum guten Übungsablauf bzw. zur hervorragenden Vorbereitung. Dazu passend: "Wir sind Feuerwehr" (Zitat: OBR Wöhrer). Ebenso hoben alle Redner die gute Zusammenarbeit mit den anderen teilnehmenden Organisationen teil. Ein besonderes Lob gebührt auch der Ortsfeuerwehr Steinbach, welche für die Verpflegung der Zuschauer bzw. aller Übungsteilnehmer verantwortlich war. Die Übung bot auch vielen Privatpersonen die Möglichkeit, sich über die Arbeit der Feuerwehr zu informieren. Ein besonderes Highlight für viele war sicher der Einsatz der beiden Hubschrauber. Eine Übung diesen Ausmaßes hat es in unserem FF-Abschnitt noch nicht gegeben (so Abschnittskommandant BI Kurt Kappel gegenüber dem ORF-Burgenland). Die Feuerwehr Lebenbrunn möchte den verantwortlichen Personen (stellvertretend mögen hier die beiden OBIs Reisner/Pilgersdorf bzw. Mayer/Kirchschlag sowie BI Kappel erwähnt werden) zur interessanten, wenn auch für unsere Wehr umfangreiche und anstrengende Übung, gratulieren. Eine interne Besprechung über den Übungsverlauf fand unmittelbar nach dem Einrücken ins Feuerwehrhaus statt. Ortsfeuerwehrkommandant OBI Ing. Walter Weber dankte für die zahlreiche Teilnahme. Weiters war er mit dem Engagement und der Disziplin der Mannschaft sehr zufrieden.
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